untergeschobene Trachten
Verlagert sich die Lastaufnahme bei einem Huf vermehrt in den Trachtenbereich, sind die Trachten überbelastet und schieben in der Folge unter.
Dies passiert meist schon in einem Jungen alter des Pferdes, die Zehe erfahrt auf der Weide kaum abrieb, werden zu lang und für das Pferd unangenehm.
Man spricht bei einer zu langen Wand (hier Zehe) von einer nicht tragfähigen /wegpendelnde Wand, da diese in einem ungünstigen/nicht tragfähigen Winkel zum Boden steht.
Die wegpendelnde Zehenwand zerrt einerseits an der darunterliegenden Wandlederhaut und quetscht andererseits die Kronlederhaut, dies ist unangenehm bis Schmerzhaft.
Das Pferd versucht somit die Zehenwand noch weniger zu belasten und verlagert die Last noch mehr in den Trachtenbereich.
Durch diese Hufdeformation entstehen unphysiologische Belastungen auf die beteiligten Strukturen.
Bänder, Sehnen, Muskulatur und Knochen müssen diese Fehlstellung ausgleichen.
ACHTUNG
Das reine "Zehen kürzen" wird diese Situation nicht beheben.
Die Zehenwand muss mittels Rieddach in einen günstigen und tragfähigen Winkel gebracht werden.
Was ist ein Rieddach?
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